CHECKE DEINE SCHREIB-SKILLS

Was aus der Werkzeugkiste des wissenschaftlichen Schreibens beherrscht du schon, wo brauchst du noch Rat?

  • Ein Thema finden und eine Forschungsfrage entwickeln

  • Einen Schreib- und Projektplan ausarbeiten

  • Inhaltsverzeichnis, Kapitel und roten Faden designen

  • Forschungsliteratur finden und verwerten

  • Die Sprache der Wissenschaft verstehen und anwenden

  • Geschriebenes reflektieren und überarbeiten

WAS BIETET in SCHREIBLAUNE?

Gemeinsam ziehen wir wissenschaftlichem Schreiben den Zahn. Das Parkett im akademischen Milieu wirkt oft wenig einladend: die Sprache komplex und unnahbar, die Sätze nicht mehr endend wollend und dann auch noch das ganze Drumherum mit Fußnoten und Formatvorgaben. Hinzu kommt häufig auch das Gefühl, nicht ausreichend auf diese Aufgabe vorbereitet zu sein. Und dass die Aufgabe riesig und unüberblickbar ist. Hier setzen wir an.

Ich begleite dich dabei, den angesammelten Frust über das Schreiben in etwas Positives zu verwandeln. Wieder Freude und Lust an der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu gewinnen. Ich begleite dich dabei, Texte zu produzieren, mit denen du dich wohlfühlst. Mit denen du dich identifizieren kannst. Texte, die dich und deine Ideen repräsentieren. Dazu gehört auch, deine Sprache im Wissenschaftsmilieu zu finden. Und nein, diese muss nicht kompliziert und sperrig sein.

Wir arbeiten gemeinsam daran, hinderliche Schreibeinstellungen und -mythen zu identifizieren und zu entkräften. Wir erforschen, was du brauchst, um gut und gerne schreiben zu können. Ich zeige dir, dass eine präzise und klare Forschungsfrage nichts ist, was du fürchten musst, sondern dein roter Faden im Labyrinth. Wir klären den ökonomischen Umgang mit Forschungsliteratur und wann du mit dem Schreiben beginnst. Ich zeige dir auch, warum die Wissenschaft Geschichten braucht und daher Storytelling ein äußerst nützliches und spannendes Tool ist.

WIE WIR MITEINANDER ARBEITEN UND WAS ES KOSTET

Du erzählst mir, wo du gerade in deiner Arbeit anstehst und nicht weiterkommst. Das kann in einer Mail, einem Telefongespräch, aber auch face-to-face passieren. Je nachdem, womit du dich am wohlsten fühlst. Wir erörtern dann, was genau du dir wünscht und wie ein zufriedenstellendes Ergebnis für dich aussieht. Daraufhin erarbeite ich maßgeschneiderte Lösungsansätze für dich. Gemeinsam wählen wir dann aus, was für dich am besten passt. Ich begleite und feedbacke dich dann bei den ersten Schritten. Warum nicht weiter? Weil du mich dann in der Regel nicht mehr brauchst und dein Projekt im Griff hast.

Für dieses Paket verrechne ich pro Stunde 80 Euro.

WAS ÜBERNIMMT in SCHREIBLAUNE NICHT?

  • Ich schreibe deine Texte nicht – zeige dir aber hilfreiche Techniken

  • Ich übernehme kein Lektorat – gebe dir aber Tipps für flüssige und verständliche Texte

  • Ich finde und fokussiere dein Thema nicht – begleite dich aber dabei es selbst zu tun

  • Ich kann schwierige Gefühle nicht aufheben – dich aber für neue und positive Erfahrungen motivieren
Schreibcoach Schreibtraining

Nach einer ersten Karriere in den Medien habe ich den Sprung an die Universität gewagt. Ich bin meinem Traum gefolgt und habe mich für ein Studium der Geschichte entschieden. Meine Diplomarbeit schrieb ich über die krisenhafte Zwischenkriegszeit in Wien. Nachdem ich schon sehr viel geschrieben hatte, stellte ich leider fest, dass mir der Fokus fehlte. Ich graste noch immer den Stand der Forschung ab und paraphrasierte fleißig. Aber zur eigentlichen Analyse war ich immer noch nicht gekommen. Ich war verzweifelt. Da kam mir der rettende Gedanke und ich lieh mir die gelungene Diplomarbeit einer Studienkollegin aus. Ihre Arbeit war äußerst gut aufgebaut und strukturiert. Und auch der Forschungsstand war schön kompakt dargestellt. Hinzu kamen noch klare Fragestellungen und Hypothesen. Voilà, ich hatte mein Strickmuster gefunden. Und nachdem ich die Hälfte meiner Diplomarbeit geschrieben hatte, fand ich meinen Weg sogar allein.

DOKTORARBEIT

Diese Erfahrungen haben mich so sehr motiviert, dass ich mich über eine Dissertation gewagt habe. Obwohl ich durch die Diplomarbeit schon viel gelernt hatte, kamen hier neue Hürden hinzu. Heute, im Nachhinein weiß ich, dass ich mein Thema ruhig enger fassen hätte können. Tatsächlich zählt meine Doktorarbeit mehr als 500 Seiten.* Diese wären nicht notwendig gewesen, um die im Studienplan gestellten Anforderungen zu erfüllen. Einen Zusammenhang zwischen Quantität und Qualität gibt es nämlich nicht. Desgleichen ist ein langjähriges Arbeiten an einer Materie kein Garant für Qualität.

Tatsächlich bedeutet wissenschaftliches Arbeiten vor allem eins: den Mut immer wieder Entscheidungen zu treffen. Nur so lässt sich die notwendige Tiefenschärfe erreichen. Aufgrund meiner Lehrtätigkeit an mehreren Universitäten weiß ich inzwischen, dass kaum ein Forschungsprojekt zu eng gewählt wird, sondern vielmehr zu breit.**

Wissenschaftsredakteurin

Ich habe durch meine Medien-Karriere das Recherchieren und Schreiben in seiner Bandbreite kennengelernt. Konkret habe ich für das Wirtschaftsblatt, die Online-Präsenz des ORFs und eine Reihe weiterer Websites geschrieben. Ich habe PR- und Lobbying-Arbeit für mehrere NPOs (u. a. Austrian StartUps, Klimavolksbegehren) gemacht und bin derzeit Redakteurin eines Wissenschaftsblogs. Darüber hinaus habe ich jahrelang für eines der größten Verlagshäuser in Österreich gearbeitet. Ich habe aus diesen Jobs vor allem zwei Erfahrungen mitgenommen: Schreiben ist ein Prozess und Storytelling wie der rettende Faden der Ariadne. Dies gilt analog auch für den wissenschaftlichen Bereich. Auch hier haben mir diese beiden Strategien geholfen, gut strukturierte Papers zu publizieren und verständliche Vorträge zu halten.

* Meine Dissertation wurde u. a. mit dem Theodor-Körner-Preis für Wissenschaft und Kunst honoriert.

** Eine meiner Lehrveranstaltungen an der WU Wien wurde mit dem Preis für Exzellente Lehre gewürdigt.